Wie sieht unser Weg in die digitale Zukunft aus?


Wo stehen wir heute, wo wollen wir hin? Für einen Ausblick in die digitale Zukunft unseres Unternehmens haben wir mit Kollegen weltweit gesprochen.

„Die Digitalisierung stellt OSRAM vor viele Herausforderungen. Sie bietet uns aber auch enorme Chancen für neues Geschäft und verbesserte Wettbewerbsfähigkeit in bestehenden Geschäften. Um bei dem Trend hin zu Digitalisierung zukunftsfähig zu bleiben und uns weiterzuentwickeln, müssen wir aber auch unsere Denk- und Verhaltensweisen kritisch hinterfragen: Funktioniert unser bisheriges Erfolgsrezept auch morgen noch? Wir leben in einer Welt, die immer flüchtiger, unsicherer, komplexer und vieldeutiger wird. Dafür benötigen wir Mitarbeiter, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Und wir brauchen eine Kultur der Offenheit und einen positiven Umgang mit Fehlern. Eines ist klar: In Zukunft wird nicht mehr die Größe eines Unternehmens über seinen Erfolg entscheiden, sondern seine Agilität und die Fähigkeit, Neues zu lernen sowie anzuwenden.“ Dr. Stefan Kampmann, Chief Technology Officer
„Mit dem sogenannten ‚Internet der Dinge‘ werden alle möglichen Gegenstände des Alltags mit dem Internet verbunden sein – von Maschinen über Autos und Leuchten bis hin zu intelligent vernetzten Transportverpackungen. Um in diesen Märkten eine Rolle zu spielen, müssen wir schnell sein. Bei vielen digitalen Geschäftsmodellen sind die Anforderungen zu Entwicklungsbeginn noch nicht bekannt. Wichtiger als ein 100-prozentig perfektes Produkt ist es dann, schnell einen Prototyp zu entwickeln, den man gemeinsam mit dem Kunden testen und verbessern kann.“ Dr. Thorsten Müller, Leiter Corporate Innovation
„Die Möglichkeiten der Digitalisierung für unser Geschäft sind so umfangreich wie unsere menschliche Vorstellungskraft: Jeden Tag werden neue Anwendungen geschaffen, die unseren Alltag erleichtern. Die Voraussetzungen, die unsere Produkte für digitale Anwendungen bieten, sind ideal. Es liegt an uns, diese Chancen zu nutzen und in Geschäftsmodelle umzuwandeln.“ Christophe Richon, Leiter Strategie bei Lighting Solutions
„Der Wettbewerb verändert sich. Wir benötigen noch mehr Digitalisierungsexperten in unseren Teams. Gleichzeitig müssen wir verstärkt externe Netzwerke aufbauen. Dafür suchen wir den Austausch mit anderen Unternehmen, aber gerade auch mit Start-ups.“ Marcus Graser, Leiter Strategie & Marketing bei Specialty Lighting
„Im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum gehören wir zu den Marktführern. In China haben wir zum Beispiel bereits einige Städte mit unseren hochmodernen, digitalen Lichtlösungen ausgestattet. Die Schwierigkeit liegt nun darin, mit der Schnelligkeit von Entwicklungen am digitalen Lichtmarkt Schritt zu halten.“ Minna Lai, Leiterin Forschung & Entwicklung bei Lighting Solutions in der Region APAC
„Wir sind sehr gut aufgestellt, um von den großen Chancen der Digitalisierung zu profitieren. Es gibt aktuell wenige Wettbewerber, die eine derart hohe Marktreichweite mit vergleichbarer technologischer Innovationskraft haben. Wir müssen aber noch flexibler und agiler werden.“ Dr. Lori Brock, Leiterin Corporate Innovation in der Region Americas
„Die Digitalisierung ermöglicht es uns, neue Services anzubieten, insbesondere die Vernetzung mit anderen Gewerken im Gebäude oder der Einsatz von Analyse-Software mithilfe künstlicher Intelligenz. Herausforderungen sehe ich vor allem im Bereich Datensicherheit.“ Dr. Klaus Orth, Leiter Forschung & Entwicklung bei Digital Systems
„Uns bieten sich viele spannende Wachstumsmärkte, denken Sie etwa an die Rolle der Sensorik für das ‚Internet der Dinge‘ oder das autonome Fahren. Technologisch sehen wir interessante Potenziale fur hochintegrierte bzw. miniaturisierte Optokomponenten wie z.B. μAFS. Eine wesentliche Herausforderung ist allerdings die rapide Geschwindigkeit, mit der sich der Lichtmarkt wandelt.“ Dr. Ulrich Steegmüller, Chief Technology Officer bei Opto Semiconductors